Unsere Gemeindefahrten sind ja schon legendär. Dieses Mal sind wir nach Prag geflogen, „Praha“ auf Tschechisch. Die Sprache hat es in sich. Wer Zungenbrecher liebt, sollte sie erlernen. Aber glücklicherweise hatten wir eine grandiose deutschsprachige Reiseleitung. Prag – die Stadt der Moldau, der architektonischen Gebäude vieler Epochen und der Kirchen, obwohl die Bevölkerung zum großen Teil keiner Religion angehört.
Wir – das waren 41 Personen aus unserer Kirchengemeinde, bunt gemischt und unterschiedlichen Alters. Liane Scholz und Rolf Lenhartz haben auch diese Fahrt wieder professionell und super organisiert. Tja, wir haben schon ein tolles Pfarrerehepaar.
Das viertägige Programm war dichtgesät. Die Prager Burg, die Kleinseite, die Prager Neustadt mit dem Wenzelsplatz, die Altstadt und das jüdische Prag und… und…..
Besonders beeindruckend war der Besuch der Marienkirche in Lhotka, außerhalb von Prag. Die moderne Kirche, über 70 Jahre alt, beinhaltet den berühmten Prager Kreuzweg, der eindrucksvoll von Reiseleiter Petr Krizek erklärt wurde. Seine authentische Darbietung hat uns sehr berührt.
Die abendliche Schiff-Fahrt auf der Moldau war wunderschön, trotz des langen „Parkens“ in der Schleuse.
Wir haben innerhalb unserer Reisegruppe schöne Gespräche und lustige Begebenheiten erlebt… und viele „Böhmische Knödel“ gegessen. Das typische tschechische Esse ist deftig, viel Fleisch und Knödel.
Der Rückflug gestaltete sich abenteuerlich. Die Maschine war überbucht, und wir ließen unser Pfarrerehepaar zurück (na ja… sie opferten sich freiwillig, damit unsere Gruppe gemeinsam fliegen konnte). Aber auch sie kamen heil an, wenn auch Stunden später.
Ich glaube, ich spreche für alle Mitgereisten, dass es wieder einmal eine gelungene und eindrucksvolle Gemeindefahrt war, und wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt.
Text: Angelika Münchrath, Bild: Rolf Lenhartz